Frühlingszeit – Allergiezeit?

Die Ursachen Das Problem Die  Lösung

... das muss nicht sein!

Leiden Sie auch an Heuschnupfen und können nicht genießen, wenn die Natur wieder zu blühen beginnt? Ihre Nase juckt, „läuft“ oder ist verstopft, Sie müssen ständig niesen, Ihre Augen sind gerötet und brennen? 

Wir beraten Sie gerne, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen!
Und wenn es Sie doch „erwischt“, sind wir ebenfalls jederzeit für Sie da!


Was können Sie selbst vorbeugend tun?

- meiden Sie Wiesen und Felder
- stellen Sie keine Feldblumensträuße auf
- vermeiden Sie Tätigkeiten im Freien, vor allem körperlich anstrengende
- halten Sie sich möglichst in geschlossenen Räumen auf
- halten Sie auch beim Autofahren die Fenster geschlossen
- schalten Sie die Lüftung ab oder lassen Sie einen Pollenfilter einbauen
- waschen Sie Ihre Haare vor dem Zubettgehen
- legen Sie tagsüber getragene Kleidung außerhalb des Schlafzimmers ab
- fahren Sie im Urlaub in pollenarme Gebiete, z.B. ans Meer oder ins Hochgebirge 
   (über 1500 Meter)


Wie kommt es zum Heuschnupfen?

Unser Immunsystem unterscheidet zwischen körpereigenen und körperfremden Stoffen. Die fremden, schädlichen Stoffe erkennt es an ihrer Oberfläche und bekämpft sie.
Bei einigen Menschen reagiert das Immunsystem aber auf Stoffe, die eigentlich harmlos sind, z.B. Nahrungsmittel, Tierhaare oder Pollen. Diese Stoffe nennt man Allergene. Sie verursachen die Ausschüttung des Botenstoffes Histamin, der dazu führt, dass Haut und Schleimhäute anschwellen, sich röten und vermehrt Sekret absondern.

Ob ein Mensch an Allergien leidet oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Neigung kann vererbt werden, aber auch Stress, häufiger Kontakt mit dem Allergen und negative Einflüsse aus der Umwelt, wie z.B. Tabakrauch begünstigen die Entstehung von Allergien. Wissenschaftler diskutieren außerdem, dass bei einer „Unterforderung“ das Immunsystem vermehrt auf unschädliche Stoffe reagiert. Das betrifft vor allem Kinder, die in einer zu sauberen Umgebung aufwachsen und wenig Kontakt zu anderen Menschen haben.


Nehmen Sie das Problem ernst!

Ein Heuschnupfen verschlechtert nicht nur das Allgemeinbefinden und kann bei schweren Fällen zu Kopfschmerzen, Fieber und Appetitlosigkeit führen. Unbehandelt können sich die Symptome verschlimmern, die Allergie kann sich auf andere Stoffe ausweiten und  ein sogenannter „Etagenwechsel“ kann stattfinden. Das heißt, dass die Bronchien betroffen werden, anschwellen und vermehrt Schleim bilden. Atemnot und sogar Asthma können die Folgen sein.

Therapiemöglichkeiten

Heilbar ist der Heuschnupfen noch nicht, aber es gibt viele Möglichkeiten, die Symptome zu bekämpfen oder erst gar nicht in Erscheinung treten zu lassen.
Rechtzeitig, das heißt vor Beginn des Pollenfluges eingesetzt, verhindern Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cromoglicinsäure die Ausschüttung von Histamin. Sie werden lokal in der Nase oder an den Augen angewendet.
Zur Linderung der bereits vorhandenen Symptome werden abschwellende Nasensprays oder
–tropfen sowie Augentropfen eingesetzt.
Außerdem besteht die Möglichkeit, Tabletten einzunehmen, die die Wirkung des Histamins verhindern. Wer sich lieber auf natürliche Weise helfen möchte, kann sein Immunsystem mit Zink-, Calcium- oder Schwarzkümmel-Präparaten stabilisieren.  

Mit dem Arzt kann die Möglichkeit der Hyposensibilisierung besprochen werden. Dabei wird versucht, die Überempfindlichkeit des Allergikers herabzusetzen, indem ihm über einen langen Zeitraum Extrakte des Allergens in geringer Dosierung injiziert oder in den Mund gesprüht werden.